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04. Juli 2022

Vier Tage voller Experimente und Inspirationen

„makers united“ mit „beam!“ und „maker faire Sachsen“ lädt von Donnerstag, 7. Juli bis Sonntag, 10. Juli in Stadthallenpark und Stadthalle ein

Mit zahlreichen Workshops ist Chemnitz in eine Maker-Woche gestartet, die vom Donnerstag, 7. Juli bis Sonntag, 10. Juli 2022 in „makers united“, dem europäischen Macher-Festival mit den Formaten „beam! – be a maker“ und „maker faire Sachsen“, ihre Höhepunkte finden wird. Während bei „beam!“ vor allem Schulkinder ab der 4. Klasse zum Kennenlernen aktueller Technologien und traditioneller Handwerkstechniken eingeladen sind, dürfen bei der „maker faire Sachsen“ alle Chemnitzerinnen, Chemnitzer und Besucher der Stadt erleben, staunen und mitmachen. „makers united“ wird von den Branchenverbänden Industrieverein Sachsen 1828 e.V. sowie Kreatives Chemnitz e.V. und der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH in Kooperation mit der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH organisiert.

Über 250 Schülerinnen und Schüler bei „beam!“
Mit über 250 angemeldeten Schülerinnen und Schülern aus Grundschulen, Oberschulen und Gymnasien aus Chemnitz und der Region am 7. und 8. Juli wächst „beam!“ nach dem Start 2021 in diesem Jahr auf eine größere Teilnehmerzahl. „Wir begrüßen Schüler von der vierten bis zur neunten Klasse aus allen Schularten und nicht nur aus Chemnitz, sondern auch aus der Kulturregion“, freut sich Katrin Hoffmann, Geschäftsführerin des Industrieverein Sachsen 1828 e.V. Das Prinzip der „beam!“ ist dabei denkbar einfach: Die Schüler kommen für 2,5 Stunden auf das „beam!“-Areal rund um die Stadthalle Chemnitz – und können sich an maker-Ständen umsehen und sich in zwei einstündigen Workshops in Technologie und Techniken ausprobieren. Ob Textildruck oder Gießen, 3D-Druck oder Holzarbeiten – die Angebote laden zum Tüfteln und Ausprobieren ein: „Unser Ziel ist, niedrigschwellig an Naturwissenschaften und moderne Technik heranzuführen – und vielleicht im einen oder anderen ein berufliches Interesse zu wecken“, so Hoffmann.

Während die Vormittage des Donnerstags und Freitags den Schülerinnen und Schülern vorbehalten sind, werden die Mitmachangebote am Nachmittag ab 13 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Hier können dann auch Familien mit Kindern, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren experimentieren und tüfteln.
Kreatives Chemnitz setzt mit dem Projekt „Neue Maker für Sachsen” neue Akzente in der cross-sektoralen Zusammenarbeit. Mit dem Vorhaben entstehen neue & neuartige Mitmach-Angebote für Kinder und Jugendliche. Die Mitmach-Angebote sollen diese Zielgruppe für Tüftelei & MINT-Themen begeistern und dabei kultur- & kreativwirtschaftliche Denkweisen und Methoden vermitteln. Am 7. Juli erfahrt Ihr mehr zum Projekt.

Über Ozeane und ins Weltall
Am Samstag, 8. Juli eröffnet dann die „maker faire Sachsen“ mit etwa 50 Kreativ- und Mitmachständen im Stadthallenpark und in der Stadthalle Chemnitz ihre Pforten. Zu den Highlights hier zählt das Abora-Projekt von Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz. Eines der Schilfboote wird zum Anlaufpunkt für alle, die die Organisatoren von „makers united“ kennenlernen wollen – daneben gibt es auch eine Ausstellung zu den verschiedenen Abora-Booten und den damit verbundenen Expeditionen und Versuchen. Prall gefüllt mit VR-Erlebnissen und hochmoderner Hardware ist dagegen der 7th Space-VR-BUS, der einlädt, in virtuelle Realitäten einzusteigen. Die Ausstellung „Visions for Europe“ nimmt mit auf eine Rundreise in frühere und künftige Kulturhauptstädte Europas und ordnet damit auch „makers united“ als wachsendes europäisches Macher-Festival in den Kontext Kulturhauptstadt ein. Besonders mit Leben erfüllt wird die „maker faire Sachsen“ jedoch vor allem durch die zahlreichen maker, die mit Präsentationen und Mitmach-Angeboten vor Ort sein werden. Aussteller aus Südkorea, England, Estland, Österreich und Slowenien zeigen den wachsenden internationalen Zuspruch zum Event. „Genauso froh sind wir aber auch über zahlreiche ‚Wiederholungstäter‘ unter den regionalen Vereinen, Museen, Institutionen und Unternehmen, die zeigen, dass sich die ‚maker faire Sachsen‘ zu einem Event entwickelt hat, das man nicht verpassen will“, sagt Frank Müller, Vorstand des Kreativen Chemnitz e.V.  Die Ausstellung verführt zwei Tage lang zum Mitmachen, Basteln und Experimentieren – am Samstag, 9. Juli von 9 bis 18 Uhr, am Sonntag, 10. Juli von 10 bis 17 Uhr.

Den Startschuss für die „maker faire“ gibt am Samstag gegen 10.30 Uhr Dagmar Ruscheinsky, Chemnitzer Bürgermeisterin für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport, bevor um 11 Uhr der beliebte Wissensmoderator, Autor und Fakten-Erklärer Eric Mayer zu einer gedanklichen Reise ins Weltall einlädt. Der aus der Kika-Sendung „Pur+“ als „Stuntman des Wissens“ bekannte Mayer stellt bei einer Kinder-Uni auf der 360-Grad-Bühne im Stadthallenpark die großen Fragen: Wie laut war es beim Urknall? Wie tief ist ein Schwarzes Loch? Und kann man mit einem Teleskop in die Vergangenheit reisen? (empfohlen für Kinder ab 8 Jahren).

Künstlerisches auf der H2Ooh-Bühne
„Auch darüber hinaus wird das Event in diesem Jahr durch ein Programm auf der eigens aufgebauten H2Ooh-Bühne im Stadthallenbrunnen noch stärker zum Festival“, erläutert Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH. Geformt wurde das Programm gemeinsam mit dem Hand in Hand e.V. der Chemnitzer Klubszene. Es beginnt am Freitag, 8. Juli, 16 Uhr mit einem Familienmusical rund um den Reggaehasen Boooo, gibt den Schülerbands „Rudika Band“, „Blech-Kids“ sowie „Lisa & Rebecca“ eine Plattform und endet mit Naima und Noodt, die „mit Pauken und Planeten“ tanzbare Kindermusik präsentieren.
Am Samstag öffnet sich die Bühne ab 16 Uhr stärker künstlerischen Experimenten, darunter „hÄk | Danzeisen“, die Trommelwirbel und Klangmodulationen zu einem einzigartigen Ganzen verknüpfen. Danach übernimmt das Berliner Jazz-Trio „Cikada“ die musikalische Unterhaltung und im Anschluss ist die Luxemburger Sängerin „C’est Karma“ zu erleben. Den Abschluss am Samstagabend liefert die Ballettkompanie der Theater Chemnitz mit einer Open-Air-Choreografie.
Sonntags kann bereits vormittags Musik genossen werden – hier weckt ab 11 Uhr das Blechblasorchester der Robert-Schumann-Philharmonie auch die letzten Langschläfer. Nachmittags liefert „Lioba“ sehnsuchtsvollen Pop, „Kreidler“ wandeln zwischen Krautrock und Britpop, bevor zum Abschluss Produzent und Songwriter Sebastian Lee Philipp sein Musikprojekt „Die wilde Jagd“ präsentiert. 


Ansprechpartner für Pressefragen:
Zauberberg Medien GmbH, Volker Tzschucke, , 0371 - 4590 6848

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